Zwischen dem, was man trägt, und dem, was man will, liegt meistens keine große Distanz. Nur eine sehr alte Geschichte.
über mich
Ich bin Julia. Coach, Gründerin, Mutter – und jemand, der weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Leben mehr von dir verlangt, als du gerade geben kannst. Und der trotzdem – oder genau deshalb – den Weg zurück zu sich selbst gefunden hat.
Was mich zu dieser Arbeit geführt hat, lässt sich nicht in einem Lebenslauf abbilden. Es ist das, was zwischen den Stationen passiert ist.
ausbildung & qualifikationen
Bachelor of Laws (Wirtschaftsrecht)
Master of Arts Coaching (Abschluss 2026)
Vereinbarkeitsmanagerin (IHK)
Meditationstrainerin
Zertifiziert in ZRM (Zürcher Ressourcen Modell)
Mitglied im EASC – European Association for Supervision and Coaching (Link zu meinem Profil)
wie ich arbeite
Ich arbeite systemisch und ressourcenorientiert – das bedeutet: Ich suche nicht nach dem, was fehlt, sondern nach dem, was bereits da ist und noch nicht gehört wird.
Methoden wie das Zürcher Ressourcen Modell, systemische Aufstellungen und Meditation sind für mich keine Techniken, die ich nacheinander abarbeite. Sie sind ein Werkzeugkasten, den ich situativ und immer in Bezug auf dich einsetze.
Was ich nicht tue: vorgefertigte Lösungen anbieten. Ratschläge, die von meiner Lebensrealität auf deine übertragen werden. Oder Ziele formulieren, die auf dem Papier funktionieren, sich aber nicht nach dir anfühlen.
Was ich stattdessen anbiete, ist ein Raum, in dem du denkst, spürst und sortierst – bis du weißt, was als nächstes kommt. Nicht weil ich es dir gesagt habe, sondern weil du es selbst erkannt hast.
Ich verbinde Strategie mit Intuition. Nicht als Widerspruch, sondern als das, was gute Entscheidungen erst möglich macht.
mein warum
Ich weiß, wie es sich anfühlt, zwischen Rollen festzustecken. Zwischen dem, was von dir erwartet wird, und dem, was du eigentlich willst. Zwischen Verantwortung, die du trägst, und Wünschen, die du längst hintenangestellt hast.
Ich öffne Möglichkeitsräume – weil ich selbst lange keinen hatte.
Das ist kein Marketingsatz. Das ist der Grund, weshalb ich diese Arbeit mache.
Ich bin in einer Welt aufgewachsen, die nach außen stimmig wirkte. Innen war das anders. Ich habe früh gelernt, Lücken zu überbrücken – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen dem, was gesagt wurde, und dem, was gemeint war. Verantwortung zu tragen, lange bevor ich wusste, was ich selbst brauche.
Ich habe lange gebraucht zu verstehen, dass das nicht dasselbe ist wie Stärke.
Beruflich habe ich nie in linearen Lebensläufen funktioniert – und irgendwann aufgehört, das als Problem zu betrachten. Ich habe Wirtschaftsrecht studiert, 2016 mein erstes Unternehmen gegründet: einen digitalen Bauernmarkt, der von einem Standort zu einem regionalen Liefernetz gewachsen ist. Eine Phase, in der ich zum ersten Mal gespürt habe, wie wenig die Strukturen um mich herum auf Frauen ausgerichtet sind, die gleichzeitig gründen und leben wollen.
2020 hat sich vieles gleichzeitig verändert. Das Unternehmen lief. Privat stand ich vor einer Situation, die ich nicht geplant hatte und nicht kontrollieren konnte. Was in dieser Zeit entstanden ist, war kein Zusammenbruch – es war ein Klarwerden. Darüber, was wirklich trägt. Was ich wirklich kann. Und welchen Frauen ich das zurückgeben möchte, was mir damals gefehlt hat: einen Raum, in dem Komplexität nicht vereinfacht, sondern durchdacht wird.
Ich begleite als Coach Existenzgründerinnen und Menschen in der Potenzialentfaltung beim WBI in Dortmund – und studiere parallel Coaching im Master, den ich 2026 abschließe. Gemeinsam mit Sascha und Sebastian betreibe ich außerdem den NuWork Space einen Coworking-, Meeting- und Eventspace in Dortmund – einen Ort, an dem Begegnung und gute Arbeit konkret werden.